<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" ><generator uri="https://jekyllrb.com/" version="4.4.1">Jekyll</generator><link href="https://www.windblueten.de/feed.xml" rel="self" type="application/atom+xml" /><link href="https://www.windblueten.de/" rel="alternate" type="text/html" /><updated>2026-01-14T20:27:48+01:00</updated><id>https://www.windblueten.de/feed.xml</id><title type="html">Windblüten</title><subtitle>Windblüten ist ein antikapitalistisches Projekt von Iris Leander Villiam und skalabyrinth, das aus der Idee entstand, einen Verlag zu gründen, aber es ist nicht so ganz ein Verlag. Hier werden Geschichten, Gedichte, andere textbasierte Projekte bebastelt und gezeigt.</subtitle><entry xml:lang="de"><title type="html">Die Flotte der Maare, und weitere Projekte</title><link href="https://www.windblueten.de/buecher/2026/01/14/Die-Flotte-der-Maare.html" rel="alternate" type="text/html" title="Die Flotte der Maare, und weitere Projekte" /><published>2026-01-14T18:00:00+01:00</published><updated>2026-01-14T18:00:00+01:00</updated><id>https://www.windblueten.de/buecher/2026/01/14/Die-Flotte-der-Maare</id><content type="html" xml:base="https://www.windblueten.de/buecher/2026/01/14/Die-Flotte-der-Maare.html"><![CDATA[<p><em>Überwiegend geschrieben von skalabyrinth:</em></p>

<p>“Die Flotte der Maare” ist ein recht experimentelles Werk, das entstanden ist, weil ich eine
bestimmte Szene schreiben wollte und irgendwie dann alles drumherum geschrieben habe. (Wenn ihr
es irgendwann mal lest oder gelesen habt: Es ist die
Szene, in der Amira auftaucht.) Es ist das erste Buch, das ich nicht chronologisch geschrieben
habe. Vielleicht ist es ihm anzumerken, wenn man genau hinliest.</p>

<p>Es spielt auch in der Welt, in
der <a href="https://www.skalabyrinth.org/books/Myrie.html">Myrie Zange</a> spielt, allerdings
ungefähr 400 Jahre zuvor, in einer Zeit, in der Schusswaffen noch nicht üblich waren, aber die Landsleute
anfingen, die Welt zu umsegeln. Es ist ein Einzelband. Vielleicht schreibe ich irgendwann einen
zweiten in dem Zeitalter der Welt, der in irgendeiner Weise mit diesem zusammenhängt, aber das
ist ferne Zukunftsmusik, deren Klänge noch kaum durch den Wald anderer Buchpläne zu uns durchdringen.</p>

<p>Es liest sich unabhängig von meinen anderen Büchern und hat durch das andere Zeitalter auch eine
andere Atmosphäre.</p>

<p>Es ist nun im Buchhandel erschienen (<a href="https://publishde.bookmundo.com/site/?r=userwebsite/bookdetails&amp;id=375366">Bookmundo-Verkaufslink</a>).</p>

<h2 id="besonderheiten-dieses-buchs-gegenüber-anderen-von-mir">Besonderheiten dieses Buchs gegenüber anderen von mir</h2>

<h3 id="dreizehn-perspektiven">Dreizehn Perspektiven</h3>

<p>Bis zu meinem Buch <a href="https://www.skalabyrinth.org/books/WennEsNichtPassiert.html">Wenn es nicht passiert</a>, das ich
kurz vor diesem geschrieben habe, habe ich bevorzugt, wenn Bücher strikt aus aus einer Perspektive geschrieben werden, die
nie wechselt, und habe es auch selbst so gehalten. In besagtem Buch habe ich dann zwei Perspektiven ausprobiert, die
sich abgwechseln.</p>

<p>Und dann ist es irgendwie explodiert: <em>Die Flotte der Maare</em> ist ein Buch aus 13 Perspektiven und die meisten
Kapitel sind kürzer als in meinen anderen Büchern. Auf diese Weise ist es kein Buch, das dazu gedacht ist, tief und
ausgiebig in einer Perspektive aufzugehen und darin wirklich abzutauchen. Ich habe durchaus versucht, immersiv aus
dem inneren der Figuren heraus zu schreiben, und nachvollziehbar. Aber es sind eher Abtauch-Episoden.</p>

<p>Eine der Perspektiven ist sogar die Perspektive einer Ziege. Ihre kurzen Kapitel sind als einzige in Ich-Form
geschrieben und teils (ja nur teils) in Präsenz!</p>

<h3 id="episoden">Episoden</h3>

<p>Die häufigsten Kritiken, als ich das Buch auf belletristica (so eine online Plattform für Geschichten, die
leider nicht mehr existiert) kapitelweise veröffentlicht habe, waren:</p>

<ul>
  <li>Kein sich aufbauender, durchgehender Spannungsbogen. Es wäre auch gar nichts in Gefahr.</li>
  <li>Die Figuren verhielten sich nicht realistisch, niemand wäre in Lebensgefahr so abgeklärt.</li>
</ul>

<p>Beides sind berechtigte Kritiken, wenn man sich ein spannendes, neurotypisches Buch
wünscht, das den üblichen Schemata eines Aufbaus folgt. Aber das tut dieses Buch nicht.</p>

<p>Viele der Figuren sind wohl auf dem Autismus-Spektrum (am klarsten habe ich es bei
der Kapitänin gemacht) und mindestens einige sind auf die ein oder andere Art traumatisiert. Ich
spiegele in der Ruhe und “Abgeklärtheit” im Buch wider, wie ich mich in gefährlichen Situationen
wahrnehme. Als wäre etwas von mir abgeschnitten. Oder hätte längst aufgegeben. Oder auch doch
nicht. Es gibt absurde Situationen, die ich vielleicht deshalb so mag, weil mir vieles im
Leben so albern und absurd vorkommt, wenn ich da mit meinem traumatisierten, autistischen
Blick draufsehe.</p>

<p>Am Ende des Tages allerdings habe ich beim Schreiben nicht überlegt, dass ich dieses und jenes
Bild als Metapher für meine Behinderungen und Traumatisierungen benutzen möchte, sondern ich habe nur gedacht, ich
möchte dieses und jenes Bild erzeugen, weil ich darin etwas fühle, was ich gerade gern fühlen
möchte.</p>

<p>Auf diese Weise entsteht ein Buch, das eher eine Aneinanderreihung verschiedener Episoden ist, die
zusammen ein Leben oder eine Geschichte oder ein zerrissenes Bild aufbauen. Ist es
nicht spannend dadurch, dass ich so schreibe, dass meine wichtigen Figuren meistens
überleben? Das müsst ihr für euch entscheiden. Unbehelligt bleiben sie nicht.</p>

<p>Es ist ein Buch, dass sich durchaus mit Verlust und Trauer – verschiedener Art von Trauer – und
Verletzung der eigenen Würde auseinandersetzt.</p>

<h2 id="worum-geht-es-und-warum-brauchte-es-so-dringend-ein-sensitivity-reading">Worum geht es und warum brauchte es so dringend ein Sensitivity Reading?</h2>

<p>Irgendwie habe ich im letzten <a href="/buecher/2025/05/06/Myrie-Zange-2-und-Projekte.html">Artikel zur Veröffentlichung von Myrie Zange, Band
2</a> einen Absatz mit ähnlicher Überschrift
geschrieben. In diesem Buch ist das Thema für das nötige Sensitivity Reading allerdings nicht
Antisemitismus, sondern eher Konsens. Aber eins nach dem anderen:</p>

<p>Ein Sensitivity Reading
ist so etwas wie ein Lektorat mit besonderem Fokus auf sensiblem Umgang mit Diskriminierungsformen im
Text. Wenn ihr eines für euch sucht, empfehle ich <a href="https://sensitivity-reading.de">diese Seite für SR</a>.</p>

<p>Konsens fällt eigentlich nicht so recht unter Diskriminierungsformen, aber wenn es um Trauma geht,
welches Grenzverletzung im Zentrum hat, ist Konsens ein besonders wichtiges Thema.</p>

<p>Eigentlich hatte ich, wenn dann andere Sensitivity Readings für dieses Werk geplant, mich
aber dann entschieden, dass ich mit ein paar Runden Beta-Lesen auskommen muss, weil
ein Sensitivity Reading leider sehr teuer ist und ich als nicht-kommerziell Veröffentlichendes
nicht so viel Geld habe. Ich bleibe natürlich trotzdem verantwortlich dafür, mich
aufzuklären und zuzusehen, dass ich erfahre, wenn ich diskriminierenden Mist
fabriziere, und dann dafür gerade zu stehen und es zu ändern.</p>

<p><em>Die Flotte der Maare</em> vereint meine <em>Myrie Zange</em>-Welt mit meiner alten Jugendliebe
zu Büchern, die mit Genderbending auf Segelschiffen spielen. Es gibt eine Hafenmeisterin,
die so tut, als wäre sie ein Mann. Und es gibt eine sehr queere Crew, die herumpiratiert. Außerdem
gibt es ein Assassinan. Die Endung ‘-an’ lässt das Geschlecht offen, und es ist eine Person,
die professionell gelernt hat, aus dem Hinterhalt zu töten. Auch das ist ein Charakter-Archetyp, der
mich angezogen hat.</p>

<p>Was es nicht gibt, ist Alkohol. Für mich ist Alkohol ein Trigger-Thema, und darüber hinaus
fand ich es immer mies, Segel-Bücher nur mit Alkohol lesen zu können. Oder die Normalität, die
Alkohol in Büchern so hat, die stört mich auch.</p>

<p>Aber während die meisten meiner Bücher Alkohol aussparen, ohne ihn überhaupt zu erwähnen, wird
er hier durchaus erwähnt, und zwar als Besonderheit der Flotte der Maare, die als eines
ihrer zwei Gesetze hat: Es wird kein Alkohol konsumiert.</p>

<p>Es geht also um Piraterie, Trauma, Autismus, Queersein mit einem Fokus auf Geschlecht, Ausbrechen aus
Geschlechterrollen, und schließlich um Beziehungen.</p>

<p>Ich schreibe darüber, wie Figuren sich kennen lernen, oder sich schon lange
kennen und mehr miteinander wagen (z. B. BDSM). Das versuche ich so behutsam und
reflektiert, wie ich das auch in meinen anderen Büchern probiere, und obwohl ich
zu vielen meiner Bücher das Kompliment erhalten habe, Leute lernten durch jene,
wie Konsens eigentlich aussehen könne oder lernten Grenzen für sich zu setzen, ist
mir dies in diesem Buch im ersten Anlauf nicht gut geglückt.</p>

<p>Eins meiner Beta-Leserys war E. V. Ring. Vii wollte nichts ahnend
dieses Werk von mir lesen und dann hat es viiv überhaupt nicht gefallen, und
das zurecht. Ich habe in der alten Version zu sehr drauf gebrannt, meine eigenen liebsten Tropes
in Worte zu kleiden, und dabei nicht geschaut, was ich da unbewusst als Nebenprodukt
fabriziere: Ursprünglich hat die Figur Rash geradezu Gedanken anderer gelesen und auf übergriffige
Art anderen mitgeteilt, was sie denken, und Konsens
war auf diese Art zwar abgesprochen, aber es war sehr riskant, ob er wirklich gemeint war und
nicht bloß suggeriert. Durch vii ist ein Abschnitt im Werk gelandet, der erklärt,
dass Unsicherheit in Kombination mit Sätzen wie “du willst bestimmt xy” in
BDSM-Kontexten (bestimmt auch in anderen) dazu führen kann, dass die unsichere Person
sich ihre eigene Wahrnehmung überschreiben lässt. Und das ist gefährlich.</p>

<p>Ich danke viiv, dass vii sich da zur Hälfte durchgequält hat, trotz der ganzen
Emotionen, die es bei viiv hochgeholt hat, und mir so viel wertvolle Rückmeldung
gegeben hat, aus meinen Figuren weniger unerträgliche Hellsehende zu machen. Rash
hat immer noch eine gute Charakterkenntnis. Und es läuft nicht alles ohne Fehler
ab, aber sie werden angesprochen. Meine liebsten Figurentypen und Atmosphären bleiben erhalten.</p>

<p>Ich bin viel zufriedener mit dem Werk nach dieser Überarbeitung. Aus dem Plan, dass
E. V. Ring mein Buch gemütlich betalesen würde, wurde ein stark eingreifendes
Sensivity Reading.</p>

<h2 id="cover-und-genre">Cover und Genre</h2>

<p>Zum Cover haben mir bestimmt drei Leute unabhängig voneinander zurückgemeldet, dass
sie von diesem ausgehend vermuten würden, es handele sich um ein Kinderbuch. Und es mag
rebelliös von mir sein, dass ich trotzdem dabei bleibe.</p>

<p>Von einigen meiner autistischen Lesenden habe ich zurückgemeldet bekommen, dass
sie das Cover sehr mögen.</p>

<p>Mir ist schon öfter aufgefallen, dass in vielen Bereichen des Lebens Erwachsenen
quasi (indirekt) verboten ist, etwas kindlich/niedlich Wirkendes zu haben, weil
“der Markt” es nicht zulässt. Ich hätte zum Beispiel sooo gern eine Hose mit Haien
drauf. Ich sehe so oft Kleidung für Kinder und denke mir, warum gibt es das nicht in
meiner Größe?</p>

<p>Und so ähnlich denke ich mir das auch bei Büchern. Ich sehe Cover und denke mir, warum
gibt es das nicht mit meinem Content? Oder ich hätte gern so eine Art Crossover? Ich
hätte zumindest gern mehr Auswahl.</p>

<p>Also mache ich. Ist es gut für meine Verkäufe? Vielleicht nicht. Aber ich möchte halt
mir nicht vom Markt das wegnehmen lassen, worin ich mich wohlfühle, sondern, wenn auch
vergeblich, Schritte wagen, um mir den Raum zu erkämpfen, in dem ich sein will. Also
bleibt es bei diesem Cover.</p>

<p><a href="/assets/images/DFDMCover.jpg"><img src="/assets/images/DFDMCover_636x.jpg" alt="Der Buchumschlag: Es zeigt vorne wie Hinten das Meer unter grauen Wolken. Ein Segelschiff, leichte Schräglage, fährt darauf. Auf dem Frontcover fährt es auf uns zu, auf der Rückseite gespiegelt von uns weg, sodass, wenn das Buch zugeklappt wäre, es quasi durchs Buch durch fahren würde. Der Bereich unter Wasser nimmt etwa 2/3 des Covers ein und strahlt in hellen, kalten Blautönen, weil Sonnenstrahlen durch die Gewitterwolken und die Wasseroberfläche brechen. Rechts unten ist eine Nixe. Vorn steht Titel und Autory. Hinten der Klappentext: Drei Landmassen erheben sich aus dem Ozean des Planeten Ardas. Der kleinste davon: Grenlannd, Kontinent der unbefußteren Völker wie Nixen. Doch die Landvölker anderer Kontinente – Menschen, Elben, Zwerge, Lobbuds und weitere – wollen ihn nun mit ihren überheblichen Methoden, die vor Verachtung anderen Seins nicht zurückschrecken, zerforschen. Die Flotte der Maare ist eine von Nixen ins Leben gerufene Initiative, um Forschungsschiffe von Grenlannd fern zu halten. Zusammen mit Verbündeten bilden sie eine starke Gemeinschaft mit viel Raum für freie Entfaltung des Seins, für Queersein, Neurodiversität, BDSM und Mental Health, der durch die Bedrohung des Landes immer enger wird. Ein episodischer Roman über ökologische Piraterie, Nixen und BDSM." /></a></p>

<h2 id="preise-verkaufskonzept-und-supportmöglichkeiten">Preise, Verkaufskonzept und Supportmöglichkeiten</h2>

<p><em>Die Flotte der Maare</em> kostet 13,50€, bei <em>Bookmundo</em>, dem gewählten Book-on-Demand-Service. Wir
haben Tredition mit Bookmundo verglichen und uns aus verschiedenne Gründen für Bookmundo entschieden,
die Preisgünstigkeit als Argument voran. Wir erhalten dabei etwa 3 Cent pro Buch, wenn es über
den Buchandel geht und 2,55€ pro Buch, wenn es über Bookmundo bestellt wird. Bestellungen über mich,
solange ich welche auf Lager habe, bringen noch etwas mehr ein (4,30€ umgerechnet aus der Bestellung über
30 Bücher, die ich aufgegeben habe). Unser Ziel ist, über die Einnahmen, so wie über Spenden von
Leuten, zu finanzieren, dass einzelne die Bücher geschenkt bekommen können, wenn sie sich keines
leisten können. Ich feiere sehr, dass ich die Veröffentlichung angekündigt habe und sich direkt
jewesen bei mir gemeldet hat, sie wolle kein eigenes Buch, aber sie würde für zwei Personen
die Kosten übernehmen, die sich keines leisten können. Also fragt gern nach, wenn ihr eines
haben wollt, aber nicht bezahlen könnt: Solange es sich ausgeht, machen wir das möglich, Exemplare
zu verschenken. Wenn ihr gern Bücher für andere übernehmen wollt, sagt auch gern Bescheid, ich
matche euch dann anonym, wenn jewesen auftaucht.</p>

<p>Man könnte argumentieren, dass ich mehr an meinen eigenen Profit denken solle, aber ich habe den
Eindruck, dass es noch so ist, dass dieses “Geschäftsmodell” besser für alle Beteiligten ist. Denn
falls ihr <a href="https://www.skalabyrinth.org">skalabyrinth-Kunst</a> allgemein gern unterstützen möchtet, habe ich
Accounts bei den Support-Plattformen <a href="https://www.patreon.com/skalabyrinth">patreon</a>,
<a href="https://steady.page/en/skalabyrinth">steady</a> und
<a href="https://ko-fi.com/skalabyrinth">ko-fi</a>. Da ich zukünftig mehr von Kunst leben möchte/muss, weil mein
ursprünglicher Job wegen chronischer Krankheit nicht mehr ausreichend für mich leistbar ist, würde ich mich
sehr über Supportende freuen, sofern ihr es wirklich wollt <em>und</em> übrig habt.</p>

<p>Auf diese Art können sich Leute freier entscheiden, wieviel sie mir geben, und mein Eindruck ist,
dass ich dadurch sogar mehr Geld erhalte als durch ein klassisches Veröffentlichungsmodell. Es kam
schon vor, dass mir jemand 50€ gespendet hat, weil eins meiner ebooks so gefallen hat. Das
bekäme ich doch frühestens nach 20 Verkäufen rein.</p>

<p>So oder so: Ich mag Freiwilligkeit. Und besonders mag ich zu spüren, wie sehr dabei ein gegenseitiges
Unterstützen stattfindet, und dass Leute an Print-Werke von mir kommen, die eben sonst
keinen Zugang hätten. Es ist so wunderschön.</p>

<h2 id="wie-geht-es-weiter-im-windblüten-projekt">Wie geht es weiter im Windblüten-Projekt?</h2>

<p>“Myrie Zange – Funkenstille” (das ist Band 3) befindet sich immer noch in einem langsamen und
wunderschönen Lektorat und Sensitivity Reading mit Evanesca. Außerdem arbeite ich
aktuell an einer <a href="https://www.skalabyrinth.org/books/Myrie_en.html">Übersetzung von “Myrie Zange” Band 1 ins
Englische</a>. Im Sommer habe ich an einer
Neu-Vertonung des Hörbuchs zu diesem Band gearbeitet, aber dann ist mir einiges an meinem
Sound-Setup kaputt-gegangen und ich brauchte Ersatz, und anschließend hatte ich eine
Erkrankung der Atemwege und dann war ich aus psychischen Gründen in einer Klinik, also nicht vor Ort.</p>

<p>Als nächstes Projekt möchte ich <a href="https://www.skalabyrinth.org/books/WorteAusSchallUndStaub.html">Worte aus Schall und
Staub</a> als Print rausbringen.</p>

<p>Iris Leander Villiam schreibt auch an einem gefühlvollen BDSM-Projekt, in dem es
auch um Trauma-Verarbeitung geht. Aber es hat einen sehr anderen Flavour als “Die Flotte
der Maare”. Außerdem möchte ser gern die Überarbeitung des Romans “Drudenträume”
wagen.</p>]]></content><author><name></name></author><category term="buecher" /><summary type="html"><![CDATA[Die Flotte der Maare erscheint im Buchhandel. Dieser Artikel erzählt über den Veröffentlichungsprozess, wie Sensitivity Reading, finanzielle Hintergründe, und schließlich über Aktuelles im Windblüten-Projekt.]]></summary></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">Myrie Zange – Das Spiel, und weitere Projekte</title><link href="https://www.windblueten.de/buecher/2025/05/06/Myrie-Zange-2-und-Projekte.html" rel="alternate" type="text/html" title="Myrie Zange – Das Spiel, und weitere Projekte" /><published>2025-05-06T16:44:35+02:00</published><updated>2025-05-06T16:44:35+02:00</updated><id>https://www.windblueten.de/buecher/2025/05/06/Myrie-Zange-2-und-Projekte</id><content type="html" xml:base="https://www.windblueten.de/buecher/2025/05/06/Myrie-Zange-2-und-Projekte.html"><![CDATA[<p><em>Überwiegend geschrieben von skalabyrinth:</em></p>

<p>“Myrie Zange” ist mein Herzwerk – so habe ich auch den <a href="/buecher/2024/04/23/buchhandel-myrie-zange-1.html">Artikel zur Veröffentlichung von Band
1</a> begonnen. Nun ist endlich
auch Band 2, “Das Spiel”, im Buchhandel erschienen
(<a href="https://shop.tredition.com/booktitle/Myrie_Zange/W-126-413-345">tredition-Verkaufslink</a>). Im Gegensatz
zum ersten Band, zu dem es vor dem im Buchhandel erhältlichen Print schon zwei
Auflagen gab, die ich händisch verteilt habe, ist diese Auflage von Band 2
die erste als Print erhältliche Version. Das Buch wiegt 1,161kg, ist
820 Seiten dick und damit ein Ziegelstein, aber ich bin mit vielen Lesenden im Einklang damit, dass
ich keine Szene kürzen sollte (oder die, die ich kürzen sollte, schon gekürzt habe).</p>

<p>Am gesamten Werk werde ich einen großen Abschnitt meines Lebens schreiben. Es sind sechs Bände geplant.</p>

<h2 id="worum-geht-es-und-warum-brauchte-es-so-dringend-ein-sensitivity-reading-bezüglich-antisemitismus">Worum geht es und warum brauchte es so dringend ein Sensitivity Reading bezüglich Antisemitismus?</h2>

<p>Sowohl Band 1 als auch Band 2 haben je zwei Sensitivity Readings erhalten, eines bezüglich anti-Schwarzem Rassismus
und eines bezüglich Antisemitismus. Ein Sensitivity Reading
ist so etwas wie ein Lektorat mit besonderem Fokus auf sensiblem Umgang mit Diskriminierungsformen im
Text. Sowohl <em>Jade S. Kye</em> als auch <em>Evanesca</em> sind auf
<a href="https://sensitivity-reading.de/themen/rassismuserfahrungen">sensitivity-reading.de in einer Unterkategorie</a> zu finden – die
Seite ist sehr empfehlenswert. Es gab sowohl in Band 1 als auch in Band 2 Stellen, wo ich den
Text mit Jade S. Kyes Hilfe rassismussensibler gestaltet habe, aber während das “nur” Stellen
betraf, die ohne große Eingriffe in die eigentliche Handlung verbessert werden konnten, hat es bei
Band 2 stärkere inhaltliche Änderungen geben müssen. Ich habe das Update <a href="https://www.skalabyrinth.org/books/MyrieZangeSensitivityReadings.html">‘Debug Histroy of Dwarfes’ genannt und
in einem Artikel darüber</a> schon geschrieben:</p>

<p>Im zweiten Myrie Zange Band nehmen Myrie und ihre Herzwesen (ein anderer Begriff für
Freund*innen, der in dem Universum verwendet wird) an einem Wettbewerb teil, der <em>Das Spiel</em> heißt. Dabei
kreieren verschiedene Spielgruppen so genannte Virtualitäten, die die anderen Spielgruppen dann möglichst
zügig durchspielen müssen, um zu gewinnen, also prinzipiell sowas wie Video-Spiele, nur dass die Teilnehmenden
darin herumlaufen. Diese Virtualitäten wurden zu einem vorgegebenen Thema entwickelt: Die KontrA-Zeit. Und
die KontrA-Zeit wiederum spiegelt eine Vergangenheit der Welt wider, die Ähnlichkeiten mit der Weimarer
Republik sowie mit der DDR oder anderen sowjetisch angehauchten negativen Diktaturen hat. Das ganze kombiniert
damit, dass ich über Zwerge schreibe, welche historisch gesehen schon oft Metaphern
für jüdische Menschen waren, und über jene wiederum negative Verschwörungstheorien bezüglich
Kommunismus und Diktaturen existieren, befinde ich mich beim Konzipieren der Geschichte auf einem schmalen
Grat, wo ich sensible und weniger sensible Entscheidungen treffen kann. Mit Evanescas Hilfe konnte ich
einen guten Plan erarbeiten und umsetzen, wie ich aus dem eher verletzenden Erstentwurf einen
empowernden Gegenentwurf schreiben konnte. Nun wird den Elben die unterdrückende
Macht zugeschrieben statt, wie vor dem Update, den Zwergenvölkern. Unter letzteren gibt es in der neuen
Versionen frühe tendenziell funktionierende Kommunismüsse – was den ganzen Weltenbau vielleicht auch
nochmal interessanter macht.</p>

<p>Wenn ihr das Buch also zu einem früheren Zeitpunkt schonmal gelesen habt, lest gern den oben verlinkten
Artikel zum Update oder, wenn ihr genug Lust und Muße habt, die geupdatete Version des Buchs.</p>

<p>Das war nun ein sehr abstrakter Absatz, während es im Buch eher in die Handlung eingebunden und vermutlich
fühlbarer ist, und wahrscheinlich deutlich weniger komplex, weil es viel Raum zum Atmen hat. Außerdem geht
es neben dem Spiel wie auch im ersten Band bereits sehr viel um Selbstfindung
als autistische Person und um die im Konflikt stehenden Bedürfnisse, teilzuhaben, alles mitzumachen, aber
sich nicht zu überlasten. Im Buch kommen viele soziale Konflikte vor, ein Meltdown und seine Folgen und
das verwirrende Dasein als asexuelle Person in einer immerhin nicht völlig allonormativen Welt. (Allonormativ
beschreibt, dass im Normalfall niemand daran denkt, dass es asexuelle Menschen gibt und man davon ausgeht,
dass alle ab einem gewissen Alter sexuelle Anziehung und Bedürfnisse anderen gegenüber entwickeln. Viele
asexuelle Menschen kennen es, sich in der Jugend deshalb nicht so recht zugehörig und
oft genervt gefühlt zu haben.)</p>

<h2 id="ein-neues-cover">Ein neues Cover</h2>

<p>Nachdem ich vor nichtmal einem halben Jahr das alte Cover für mich gedruckt hatte, habe ich festgestellt, dass es viel zu dunkel war. Inzwischen
habe ich auch viel mehr gelernt und krita (ein Grafikprogramm) für mich entdeckt. Und schließlich habe
ich inzwischen ein besseres Gefühl dafür entwickelt, wie für mich SolarPunk-Städte aussehen könnten, dass ich gern ein
Cover wollte, dass neben einem Hochhaus auch sehr viel Begrünung und Wald mitten in der Metropole
zeigt. Daher habe ich mich über mehrere Tage ein neues Cover gestaltet. Hier poste ich nochmal die alte und die neue Version:</p>

<p><a href="/assets/images/MZ2Cover.jpg"><img src="/assets/images/MZ2Cover_636x.jpg" alt="Ein zusammengestelltes Bild aus zwei Teilen: Links das alte Cover, das nur die Vorderseite umfasst, rechts das Cover, das als ganzer Bucheinband funktioniert. Beide Bilder zeigen zwei Figuren auf dem Dach eines Hochhauses in einer Stadt. Auf beiden Bildern zeigt eine Neonschrift den Titel auf dem Hochhaus. Auch auf beiden Bildern befindet sich eine Magnetschwebebahn und sehr tief unten, kaum erkennbar, ein wenig Wasser. Aber während die Stadt im alten Cover trist und wenig begrünt ist und die Perspektive eher nicht viel Raum für Tiefe liefert, ist das zweite Bild sehr bunt, mit viel Grün, vielen Details wie einem Fahrrad und Baumhäusern und einer Strickleiter und es hat eine Fisheye-Perspektive, die ermöglicht, sehr tief in die Stadt herab zu gucken." /></a></p>

<h2 id="preise-verkaufskonzept-und-supportmöglichkeiten">Preise, Verkaufskonzept und Supportmöglichkeiten</h2>

<p>Myrie Zange, Band 2, kostet 22,50€. Das war bei <em>tredition</em>, dem gewählten Book-on-Demand-Service, der
günstigst mögliche Preis und wir werden ihn anpassen müssen, wenn Buchdrucke teurer werden, denn
bei dem Preis erhalten wir einen Betrag von 5 Cent, wenn jemand das Buch über den Handel erwirbt. Wenn
jemand das Buch über den <em>tredition</em>-Shop bestellt, erhalten wir 6,07€. Früher war es bei <em>tredition</em> so, dass wir
nochmal mehr Einnahmen gehabt hätten, wenn ich die Exemplare selbst bestellt und verkauft hätte, aber
das ist für diesen Band irritierender Weise doch nicht so.</p>

<p>Für Band 1 haben wir <em>bookmundo</em> gewählt, weil der Print-on-Demand-Service günstiger druckt. (Die Qualität
war aus meiner Sicht schlechter: Das Cover wurde teils sehr unterschiedlich geschnitten, aber ich denke,
es war gut genug.) Aber <em>bookmundo</em> druckt nur bis zu einer Grenze von Seiten, die der zweite Band
deutlich überschreitet.</p>

<p>22,50€ ist sehr viel, aber auf der anderen Seite ist das Buch fast doppelt so dick wie
ein durchschnittlicher Fantasy-Roman, also ist es vielleicht nicht so übertrieben, wie es
sich im ersten Moment anfühlt, denke ich?</p>

<p>Davon ab: Wie schon für den ersten Band mache ich es auch für den zweiten solange, wie es geht, so,
dass ihr gern ein Buch von mir geschenkt bestellen dürft, wenn ihr es euch nicht leisten könnt. Ihr
müsst das dann nicht weiter erklären, ich glaube das einfach. (Aus
organisatorischen Gründen werden dann potenziell Wartezeiten länger.) Solange sich das mit den
Einnahmen durch diejenigen deckt, die sich das Buch über tredition oder über mich bestellen, ist
das gar kein Problem, und bisher haben noch nicht so viele ein Buch geschenkt bestellt, als dass es
so aussieht, als würde sich das nicht ausgehen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich bei
mir zu melden, wenn ihr ein Buch für wen anders ganz oder teilweise mitbezahlen möchtet.</p>

<p>Falls ihr <a href="https://www.skalabyrinth.org">skalabyrinth-Kunst</a> allgemein gern unterstützen möchtet, habe ich inzwischen
Accounts bei den Support-Plattformen <a href="https://www.patreon.com/skalabyrinth">patreon</a>,
<a href="https://steadyhq.com/en/skalabyrinth">steady</a> und
<a href="https://ko-fi.com/skalabyrinth">ko-fi</a>. Da ich zukünftig mehr von Kunst leben möchte/muss, weil mein
ursprünglicher Job wegen chronischer Krankheit nicht mehr ausreichend für mich leistbar ist, würde ich mich
sehr über Supportende freuen, sofern ihr es wirklich wollt <em>und</em> übrig habt.</p>

<h2 id="veröffentlichungshürden">Veröffentlichungshürden</h2>

<p>Auch die Veröffentlichung von “Myrie Zange – Das Spiel” hat sich wieder hingezogen. Nachdem 2024 klar
wurde, dass es wirklich ein Self-Publishing-Projekt und kein Kleinverlags-Projekt wird, war eigentlich
schon fast alles, was es für die Veröffentlichung als Print brauchte, abgeschlossen. Nur fehlten
administrative Sachen, wie das Anlegen des Buchprojekts auf einer Seite und anderes in der Richtung. Sowas
fällt mir vorwiegend wegen neurologischer Behinderung sehr schwer, und während mein Projekt-Mitbegründery
Iris Leander Villiam das zwar besser kann, ist ser viel mit dem Alltag als Elter ausgelastet, sodass
sich dafür oft nur kleine Zeitfenster gefunden haben, um daran zu arbeiten. Am Ende musste das
Impressum zum Beispiel an aktuelle Vorschriften angepasst werden, die sich kürzlich geändert
haben, und wir haben eine Weile gebraucht, um rauszufinden, warum das Impressum von
tredition zunächst nicht akzeptiert wurde. Das ganze Prozedere mag ein Jahr gebraucht haben und ich
hoffe, für die nächsten Projekte hilft uns die Erfahrung, die wir jetzt bei diesem
gesammelt haben.</p>

<p>Wo ich von Zukunfts-Projekten rede:</p>

<h2 id="wie-geht-es-weiter-im-windblüten-projekt">Wie geht es weiter im Windblüten-Projekt?</h2>

<p>“Myrie Zange – Funkenstille” (das ist Band 3) befindet sich gerade in einem langsamen und
wunderschönen Lektorat und Sensitivity Reading mit Evanesca. Außerdem arbeite ich
gerade eher daran, alte, schon vorhandene Projekte zu Ende zu bringen, statt neue
anzufangen. Unter anderem mache ich eine <a href="https://www.skalabyrinth.org/audiobooks/MyrieZange-DieSymmetrieDerSchneeflocken.html">Neuauflage des Hörbuchs zu “Myrie Zange – Die
Symmetrie der Schneeflocken” (Band 1)</a>.</p>

<p>Iris Leander Villiam schreibt an einem neuen Projekt, von dem ich immer wieder Passagen
lesen und mich mit sir zusammen damit befasse darf. Es ist ein schönes und inniges
Gefühl, an Texten so nah teilhaben zu dürfen und sich damit emotional auseinander zu setzen, was so
ein Text mit uns macht.</p>

<p><em>Iris Leander Villiam schreibt dazu:</em></p>

<p>Im Windblütenprojekt ist die Veröffentlichung von Texten nur ein Aspekt. Es ging für uns von Anfang an auch darum, mit den Texten zu arbeiten und zu experimentieren, sie mit anderen zu teilen und darüber herumzusinnieren, was sie in uns auslösen und welche Bedeutung sie für uns haben. Genau das tun wir derzeit auch mit Texten, die wir gern ebenfalls im Projekt veröffentlichen wollen. Ich arbeite am Feinschliff des Romanprojekts Drudenträume, habe aber darüber hinaus gerade ein sehr nichtbinäres Fantasy-Erotik- Trauma-Werk begonnen.</p>]]></content><author><name></name></author><category term="buecher" /><summary type="html"><![CDATA[Der zweite Band von "Myrie Zange" erscheint im Buchhandel. Dieser Artikel erzählt über den Veröffentlichungsprozess, wie Sensitivity Reading, finanzielle und administrative Hintergründe, und schließlich über Aktuelles im Windblüten-Projekt.]]></summary></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">Veröffentlichung: Myrie Zange – Die Symmetrie der Schneeflocken</title><link href="https://www.windblueten.de/buecher/2024/04/23/buchhandel-myrie-zange-1.html" rel="alternate" type="text/html" title="Veröffentlichung: Myrie Zange – Die Symmetrie der Schneeflocken" /><published>2024-04-23T16:44:35+02:00</published><updated>2024-04-23T16:44:35+02:00</updated><id>https://www.windblueten.de/buecher/2024/04/23/buchhandel-myrie-zange-1</id><content type="html" xml:base="https://www.windblueten.de/buecher/2024/04/23/buchhandel-myrie-zange-1.html"><![CDATA[<p><em>geschrieben von skalabyrinth</em></p>

<p>“Myrie Zange” ist mein Herzwerk. Der erste Band der Reihe, “Die Symmetrie der Schneeflocken”, ist
das Buch, das ich als erstes veröffentlicht habe, und am gesamten Werk werde ich
einen großen Abschnitt meines Lebens schreiben. Es sind sechs Bände geplant. Am Mittwoch, dem
24.04.2024 (24042024 - welch hübsches Datum), erscheint der erste Band in der dritten Auflage, und
dieses Mal im Buchhandel, sodass das Buch in Buchläden bestellt werden kann.</p>

<h2 id="solarpunk">SolarPunk</h2>

<p>Für “Myrie Zange” habe ich 2016 angefangen, eine SolarPunk-Welt zu entwerfen. Viele Spaziergänge
und viel Brainstorming mit verschiedenen Personen ist dort hineingeflossen. Ich behaupte nicht, dass
es mir ideal gelungen wäre, aber auf der anderen Seite sehe ich in SolarPunk auch Raum
für Unperfektion und Ausprobieren.</p>

<p>Soweit ich das mitbekommen habe, war ich damit schon früh im deutschen Sprachraum dabei, in
einem Genre zu schreiben, das erst seit ein paar Jahren so langsam wirklich als
gesehenes SubGenre Einzug findet. Vor acht
Jahren, als ich damit anfing, wusste ich noch nicht einmal, dass es dafür einen Namen gibt.</p>

<p>Die Idee des Genre ist es, eine idealistische Zukunft zu zeichnen, die
durch ein positives Miteinander, Nachhaltigkeit und hilfreiche Technologie im Alltag
geprägt ist. SolarPunk wird durch viele Aspekte geformt, u.a. Politik, Technologie, Natur, Nachhaltigkeit und
Gesellschaft. Ich fokussiere mich in meinen Büchern sehr stark auf letztere. Ich zeige
Familien, Freundschaften und andere Arten von Beziehungen, wie sie gelebt
werden können, wenn wir lernen, uns selbst und andere und ihre Bedürfnisse und Grenzen
wertzuschätzen.</p>

<p>Auf <a href="https://www.skalabyrinth.org">meiner Homepage</a> findet sich <a href="https://www.skalabyrinth.org/books/Myrie.html">eine Seite zum
Myrie Zange-Projekt</a>, sowie <a href="https://www.skalabyrinth.org/writersblog/ArdaUebersicht.html">eine
Seite über den Weltenbau</a>, wo
Details zum Werk nachgelesen werden können. Damit ihr
aber nicht irgendwelchen Links folgen müsst, um zu wissen, worum es überhaupt geht,
folgt der Klappentext am Ende dieses Blogposts.</p>

<h2 id="auflagen-und-preise">Auflagen und Preise</h2>

<p>Während die erste Auflage nur acht Prints umfasst hat – das war bei wir-machen-druck, die
sehr günstig, aber sicher nicht zu den besten Arbeitsbedingungen Bücher erstellen –, war
die zweite Auflage wohl der idealistischste Ansatz: Ich habe im Vorfeld gefragt, wer von
mir ein Buch haben möchte, und bin mit der Anzahl in eine Druckerei vor Ort gegangen, die
mir, was ökologische und arbeitsfreundliche Aspekte anging, am besten gefiel. Dort habe
ich später die Bücher persönlich abgeholt und anschließend verschickt.</p>

<p>Leider ist der Ansatz sehr arbeitsaufwändig. Auf diese Weise hat
jedes Exemplar zwar hinterher etwa 10€ gekostet, und ich fände es weiterhin eigentlich schön,
Bücher so günstig wie möglich anzubieten, um arme Menschen besser mitzuberücksichtigen, aber meine
Wahl war leider nun, über einen Print-On-Demand-Service, Verlag oder gar nicht, weil ich den
Arbeitsaufwand nicht stemmen kann. Digitale Versionen bleiben weiterhin kostenlos.</p>

<p>Auch einen Verlag hätte ich gründlich danach ausgesucht, ob er meinen Idealismus zumindest in Teilen mitmacht. Ich
war mit ein paar Kleinverlagen im Gespräch, aber es passte dann doch nicht. Wegen lang anhaltender
psychischer Krankheit und mit den Verlags-Ideen
zog sich der Prozess leider hin, sodass diese dritte Auflage über drei Jahre später erscheint
als geplant. Das tut mir leid.</p>

<p>Nun erscheint es in diesem wundervollen, frisch gegründeten Windblüten-Projekt, was
mich umso mehr freut. Es fühlt sich an, als würden Iris Leander Villiam und ich (und
vielleicht später weitere) schonmal anfangen, die Welt aus “Myrie Zange” im Jetzt
zu leben.</p>

<p>Das Buch kostet in dieser Auflage im Buchhandel 18€. Wenn sich
jemand das nicht leisten kann, könnt ihr euch gern bei mir melden. Solange es für mich
stemmbar oder umlegbar ist, verschenke ich in dem Fall Exemplare.</p>

<h2 id="klappentext-myrie-zange--die-symmetrie-der-schneeflocken">Klappentext: Myrie Zange – Die Symmetrie der Schneeflocken</h2>

<p>“Wieso sollte es in Ordnung sein, sich in einer Weise zu verhalten, die
andere höchstens abkönnen könnten, aber die dennoch schlecht ist?” - Myrie Zange, Die Symmetrie der Schneeflocken</p>

<p>Myrie wächst mit ihrem Vater und ihren drei Geschwistern in einem Zwergen-Dorf im Gebirge
auf. Als ihre Lern-KI ihr vorschlägt, ein Internat zu besuchen, hat sie Angst vor Ausgrenzung: Sie
ist Kind eines Zwergs und eines Orks, außerdem autistisch. Trotzdem wagt sie es.</p>

<p>Eine Geschichte über Akzeptanz, wie sie aussehen kann und wo sie fehlt. Über Wärme,
Freundschaften, Virtualitäten, Natur, Abenteuer und Freiheit.</p>

<p>Eine Utopie für ältere Kinder, junge und alte Erwachsene und alle dazwischen,
für eine bessere Welt.</p>

<h2 id="ergänzung-bestelllink">Ergänzung: Bestelllink</h2>

<p>Das Buch kann nun <a href="https://publish.bookmundo.de/site/?r=userwebsite/bookdetails&amp;id=372075">bei bookmundo bestellt</a> werden. Im
Laufe der Zeit wird es auch in allen Online-Shops und überall im Buchhandel bestellbar sein.</p>]]></content><author><name></name></author><category term="buecher" /><summary type="html"><![CDATA[Der erste Band von "Myrie Zange" erscheint im Buchhandel. Es ist die dritte Auflage. Dieser Artikel erzählt ein wenig über den Werdegang.]]></summary></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">Ausschreibung „Im Jahr 2471“</title><link href="https://www.windblueten.de/ausschreibungen/2024/04/19/ausschreibung-im-jahr-2471.html" rel="alternate" type="text/html" title="Ausschreibung „Im Jahr 2471“" /><published>2024-04-19T11:44:35+02:00</published><updated>2024-04-19T11:44:35+02:00</updated><id>https://www.windblueten.de/ausschreibungen/2024/04/19/ausschreibung-im-jahr-2471</id><content type="html" xml:base="https://www.windblueten.de/ausschreibungen/2024/04/19/ausschreibung-im-jahr-2471.html"><![CDATA[<p>Diese Ausschreibung ist kein Wettbewerb, sondern eine Einladung! Sie
richtet sich an alle, die Lust haben, mit uns eine Anthologie zu
folgendem Prompt zu gestalten:</p>

<p><em>“Hallo.</em></p>

<p><em>Ich bin ß2347n0#%#hd§p6smy+sam.</em></p>

<p><em>Angeblich hatte man Kindern früher bei der Geburt einen Namen gegeben anstelle
ihrer ID. Man hatte von Namen auf Familien schließen können, sogar Jahrhunderte
zurück. Das sei, so wird behauptet, noch lange nach der Entdeckung der
menschlichen DNA die gängige Methode gewesen.</em></p>

<p><em>Ich hatte meinen Namen schon häufiger geändert. Im Moment hieß ich Yen. Meine
Mutter nannte mich weiterhin Jussi. Das war mein erster Name, den ich sehr
lange getragen hatte.</em></p>

<p><em>Die ID war nach dem großen Bruch eingeführt worden. Damals hatte erstmals eine
AI unsere Regierung gestellt und das Land ins Chaos gestürzt. Doch sie lernte
daraus. Nach langem Drängen ihrer Anhänger war schließlich die Trennung von
Staat und Person eingeführt worden.</em></p>

<p><em>Für den Staat war ich also ß2347n0#%#hd§p6smy+sam.</em></p>

<p><em>Es interessierte ihn nicht, dass ich ebenso Yen, und irgendwie auch immer noch
Jussi war.</em></p>

<p><em>Warum erzähle ich davon?</em></p>

<p><em>Am 15. März 2471 wurden sämtliche ID-Daten zerstört. Man hatte uns wieder und
wieder versichert, dass dies nicht geschehen könnte.</em></p>

<p><em>Von heute auf morgen existierte niemand mehr. Und doch waren wir alle noch
hier.”</em></p>

<hr />

<p>Liebe Interessierte!</p>

<p>Der oben stehende Text soll in eine Anthologie einleiten, der es noch an
Inhalt fehlt. Gesucht werden Textbeiträge (z. B. Kurzgeschichten,
Gedichte, Briefe, Tagebucheinträge, experimentelle Formate) sowie
Grafiken, die in schwarzweiß und im Taschenbuchformat druckbar sind.</p>

<p>Die Stimmung der Beiträge ist nicht vorgegeben. Wollt ihr Solar- und
Hopepunk schreiben? Oder eine düstere Dystopie? Slice of Life über einen
Tag im Supermarkt?</p>

<p>Es darf in alle Richtungen gehen! Unser Ziel ist, die Beiträge für die
Anthologie anschließend so zusammenzustellen, dass die unterschiedlichen
Geschichten gut zur Geltung kommen und Lesende sich gut zurechtfinden.</p>

<h3 id="weltenbau">Weltenbau:</h3>

<p>Ihr dürft euch austoben! Es ist 2471 auf der Erde, eine künstliche
Intelligenz in irgendeinem Land ist oder war an der Regierung. Mehr
Eckpunkte gibt es nicht. Was “Staat” in dieser Zukunftswelt bedeutet ist
genauso undefiniert wie die Frage, wo Yen eigentlich lebt, welche
anderen Staaten oder Länder es überhaupt noch gibt, ob der Mars bewohnt
ist und welche Konflikte gerade in der Welt vorherrschen. Gern könnt ihr
aktuelle Thematiken wie die (bewältigte? andauernde?) Klimakrise
aufgreifen. Müsst ihr aber nicht. Als Zeitpunkt könnt ihr sowohl den Tag
des Datenverschwindens wählen, aber ebenso kurz davor oder etwas später.</p>

<h3 id="genre">Genre:</h3>

<p>SciFi bietet sich an, aber ihr könnt auch andere Genres und Genremixe
schreiben. Wenn es Horror, Gore oder pornografische Inhalte enthält,
freuen wir uns über eine kleine Warnung vor dem Text.</p>

<h3 id="deadline">Deadline:</h3>

<p>Wir haben keine harte Deadline, nach der wir Beiträge nicht mehr
akzeptieren. Gegenwärtig ist für uns überhaupt nicht abzusehen, wie
viele Leute Lust haben, mitzumachen. Aber da Deadlines für viele
Schreibende ein notwendiges Motivationselixir sind und wir selbst eine
gewisse Planung brauchen: Im November machen wir uns daran, über die
finale Form der Anthologie nachzudenken und die Textarbeit zu
intensivieren. Was bis Ende Oktober eingereicht wird, wird bei diesen
Überlegungen berücksichtigt. Falls uns so viele Beiträge erreichen, dass
wir sie unmöglich alle lesen können, werden wir an dieser Stelle
auslosen, welche wir lesen. (Vielleicht fällt uns dann auch eine bessere
Lösung ein, z. B. noch Leute mit ins Team zu holen oder ähnliches. Aber
wir achten auf unsere eigenen Löffel und möchten daher nichts
versprechen, was wir nicht halten können.)</p>

<p>Was erst nach dem 31. Oktober bei uns eintrudelt, wird nicht kategorisch
abgelehnt, aber wir geben dann dem laufenden Prozess Vorrang und fangen
nicht immer wieder neu mit nachdenken an.</p>

<p>Und ihr dürft sehr, sehr gerne vor Oktober einreichen, damit wir
schonmal was zu lesen haben.</p>

<h2 id="hier-die-etwas-idealistischen-rahmenbedingungen">Hier die etwas idealistischen Rahmenbedingungen:</h2>

<p>Es sind alle willkommen, die freundlich mit den anderen Beteiligten
umgehen.</p>

<p>Der gemeinsame Arbeitsprozess soll möglichst verletzungsfrei und in
Bezug auf Machtdynamiken reflektiert ablaufen. <a href="/meta/2024/04/18/reflektion-und-awarenessarbeit.html">Wie wir uns Reflektion
und Awarenessarbeit vorstellen, erfahrt ihr hier.</a></p>

<p>Niemand bestimmt, was "Qualität" bedeutet.</p>

<p>Die entstehende Anthologie soll Marginalisierten nicht schaden.</p>

<p>Das eBook wird kostenfrei veröffentlicht. Die Veröffentlichung geschieht
unter einer möglichst freien <a href="https://creativecommons.org/">Creative Commons</a> Lizens. Wir werden
noch genauer herausfinden, welche wir in diesem Kontext auswählen können.</p>

<p>Mitwirken könnt ihr nicht nur durch das Einsenden von Texten oder
Bildern (schwarzweiß/Graustufen, Farbe ist im Druck zu teuer), sondern
auch durch Textarbeit (Betalesen/Lektoratsarbeit). Schreibt uns einfach
an, wenn ihr Lust darauf habt. Wichtig für Einsendende: Wir schicken
Eure Texte nicht ohne Euer Einverständnis an andere Mitwirkende weiter!</p>

<h3 id="rechtliches-und-vergütung">Rechtliches und Vergütung:</h3>

<p>Wir werden einen kurzen Vertrag aufsetzen, der uns die Veröffentlichung
eures Eigentums (ob Text oder Grafik) erlaubt. Alle Rechte bleiben bei
Euch.</p>

<p>Wir haben selbst kein finanzielles Interesse. Im Vordergrund steht für
uns, die Texte möglichst zugänglich zu machen. Das bedeutet, dass es
auch eher keine Einnahmen geben wird, die wir unter den Beteiligten
verteilen können. Wir haben erstmal aber auch erfreulich wenig Ausgaben
(Website, Kauf von ISBNS und Belegexemplare für die Nationalbibliotheken bisher). Sollte es Gewinne geben, werden sie
unter allen Beteiligten verteilt, die das möchten. Printexemplare könnt
ihr zum Druckpreis kaufen.</p>

<h3 id="textarbeit">Textarbeit:</h3>

<p>Viele Texte profitieren davon, gemeinschaftlich überarbeitet zu werden.
Wir verfolgen dabei vorrangig zwei Ziele: Erstens sollen die Texte
marginalisierten Menschen nicht schaden, also z. B. keine schädlichen
Tropes beinhalten. Zweitens sollen die Texte das sein, was die urhebende
Person sich wünscht. Wir möchten den Überarbeitungsprozess so wenig
hierarchisch wie möglich gestalten. Niemand soll das Gefühl haben, sich
oder einen Text verbiegen zu müssen. Und die Anthologie soll auch für
Menschen offen sein, die nicht oder nicht zuverlässig die Energie für
mehrere Überarbeitungsdurchgänge haben.</p>

<p>Windblüten ist kein kommerzielles Projekt und richtet sich explizit
nicht nach den Anforderungen des Buchmarkts. Uns geht es darum,
gemeinsam etwas Schönes zu gestalten, für und von uns allen.</p>

<h3 id="einreichung">Einreichung</h3>

<p>Texteinreichungen können an ausschreibung@windblueten.de geschickt werden. Wenn
ihr über anderem Weg mit uns in Kontakt steht und euch das leichter fällt, ist
das aber genauso in Ordnung.</p>]]></content><author><name></name></author><category term="ausschreibungen" /><summary type="html"><![CDATA[„Im Jahr 2471“ ist eine Ausschreibung, unsere erste, von Iris Leander Villiam im Rahmen des Windblüten-Projekts.]]></summary></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">Reflektion und Awarenessarbeit</title><link href="https://www.windblueten.de/meta/2024/04/18/reflektion-und-awarenessarbeit.html" rel="alternate" type="text/html" title="Reflektion und Awarenessarbeit" /><published>2024-04-18T11:44:35+02:00</published><updated>2024-04-18T11:44:35+02:00</updated><id>https://www.windblueten.de/meta/2024/04/18/reflektion-und-awarenessarbeit</id><content type="html" xml:base="https://www.windblueten.de/meta/2024/04/18/reflektion-und-awarenessarbeit.html"><![CDATA[<p>Wir sind zwei Leute, die dieses Projekt aus Freude und Idealismus
beginnen. Uns liegt sehr daran, alle Beteiligten – uns eingeschlossen
– vor Verletzungen und Diskriminierung zu schützen. Grundlage für die
gemeinsame Arbeit ist daher Freiwilligkeit und Consent von allen Seiten.
Das bedeutet, dass von beiden Seiten auch Prozesse abgebrochen werden
können, wenn sich nicht klärbare Konflikte ergeben.</p>

<p>Schwierigkeiten und Verletzungen könnt ihr jederzeit ansprechen, gerne
auch jeweils mit der Person von uns, die es nicht betrifft. Wir bemühen
uns dann um Klärung oder Moderation des Konflikts. Gerne könnt ihr auch
im Vorfeld der gemeinsamen Arbeit Sorgen teilen (z. B. bereits schlechte
Erfahrungen mit Betalesen).</p>]]></content><author><name></name></author><category term="meta" /><summary type="html"><![CDATA[Unser Konzept davon, unsere Arbeitsweisen miteinander möglichst verletzungsarm zu gestalten.]]></summary></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">Geplante Buchprojekte</title><link href="https://www.windblueten.de/buecher/2024/03/21/buchprojekte.html" rel="alternate" type="text/html" title="Geplante Buchprojekte" /><published>2024-03-21T22:44:35+01:00</published><updated>2024-03-21T22:44:35+01:00</updated><id>https://www.windblueten.de/buecher/2024/03/21/buchprojekte</id><content type="html" xml:base="https://www.windblueten.de/buecher/2024/03/21/buchprojekte.html"><![CDATA[<p>Die ersten Bücher, die Iris Leander Villiam und ich (skalabyrinth) gemeinsam innerhalb dieses
Projekts zu veröffentlichen planen, sind Villiams Roman “Drudenträume” und der erste Band meiner
Roman-Reihe “Myrie Zange”. Zu letzterem hat es bereits zwei Auflagen gegeben.</p>

<p>Wir möchten die Bücher gern über den Print-on-Demand-Service bookmundo über einen Projektaccount
Windblüten veröffentlichen. Wir möchten nicht gewinnorientiert arbeiten. Derzeit denken wir
darüber nach, eingenommenes Geld in zukünftige Projekte einfließen zu lassen oder zu
spenden. Sobald wir mehr entscheiden, erfahrt ihr mehr.</p>]]></content><author><name></name></author><category term="buecher" /><summary type="html"><![CDATA[Die ersten Bücher, die in diesem Projekt zu finden sein werden, werden "Myrie Zange" von skalabyrinth und "Drudenträume" von Iris Leander Villiam sein.]]></summary></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">Projektbeginn</title><link href="https://www.windblueten.de/meta/2024/03/21/projektbeginn.html" rel="alternate" type="text/html" title="Projektbeginn" /><published>2024-03-21T10:44:35+01:00</published><updated>2024-03-21T10:44:35+01:00</updated><id>https://www.windblueten.de/meta/2024/03/21/projektbeginn</id><content type="html" xml:base="https://www.windblueten.de/meta/2024/03/21/projektbeginn.html"><![CDATA[<p>#PhantastikPrompts ist ein Hashtag auf der Social-Media-Plattform Mastodon,
unter dem täglich eine Frage gestellt wird, die Schreibende der Fantastik
beantworten können, wenn sie möchten.</p>

<p>Am 8. März 2024 war die zweite Hälfte der Frage der #PhantastikPrompts:</p>

<blockquote>
  <p>Bei Selfpublishing: Was hat dich dazu bewogen, nicht mit einem Verlag zu arbeiten?</p>
</blockquote>

<p>Worauf ich (skalaybrinth) antwortete:</p>

<blockquote>
  <p>Die Frage sollte eher sein, was Verlage dazu bewiegt, mit mir nicht zu
arbeiten. Dass mein Hauptpublikum neuroatypisch ist und kein Geld hat und ich
daher digitale Versionen kostenfrei anbiete? Dass ich mit Normen und Regeln
breche? Dass ich nicht arbeite, wenn ich krank bin? Wenn irgendein Verlag zu
meinen antifaschistischen, antikapitalistischen Konditionen mag, von mir aus
gern!</p>
</blockquote>

<p>Darauf wiederum antwortete Iris Leander Villiam:</p>

<blockquote>
  <p>(Jetzt will ich diesen Verlag gründen.)</p>
</blockquote>

<p>Wir standen eh schon länger im Kontakt und verstehen uns auf so manchen Ebenen
recht gut. Wir hatten einen Austausch darüber, was wir uns so vorstellten, und
beschlossen, nun, nicht einen Verlag zu gründen, sondern zunächst erstmal
ein Projekt zu starten:</p>

<p><strong>Windblüten</strong></p>

<p>Dieses Projekt soll dazu da sein, unter sehr antikapitalistischen und anti-ableistischen
Bedingungen miteinander Bücher, Gedichte, sowie andere Texte in die Welt zu
setzen, und zwar nicht mehr allein, sondern gemeinsam, sodass wir Plattform und
Ressourcen teilen und uns unterstützen können. Es wird in ein paar Hinsichten
die Rolle eines Verlags haben, aber in anderen auch wieder nicht. Was es am
Ende genau wird? Das lassen wir uns noch offen. Und wir genießen das Chaos.</p>]]></content><author><name></name></author><category term="meta" /><summary type="html"><![CDATA[Über den Beginn des Projekts *Windblüten*. Iris Leander Villiam und skalabyrinth gründen eine Sache.]]></summary></entry></feed>